GWG Herbstfest am 11. Oktober
Pannekaukenfrau wandert zum Team Elsebad

Die Pannekaukenfrau ist ein Pokal zur Anerkennung ehrenamtlichen Engagements für die Schwerter Bürger. Verliehen wird sie für jeweils ein Jahr vom Hanseverein e.V., der seit 2006 alljährlich mit vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden das größte Schwerter Stadtfest, das Pannekaukenfest, organisiert. Auf der großen Bühne am Postplatz hat uns am 14. September Thomas Buhl, der Vorsitzende des Hansevereins, die ziemlich schwere Bronzeskulptur übergeben. Zusammen mit Jutta Kriesten, Oberschichtmeisterin, und dem Wanderpokal haben wir, das ungefähr 20 Mann starke Team, eine kleine Prozession durch die Hüsingstraße bis zur Pannekaukenfrau auf dem Cava-Platz gemacht. Da hat uns Jutta die Geschichte dieser Schwerter Symbolfigur erzählt:
Eine große Hungersnot herrschte in Schwerte und hatte wohl auch schon viele Opfer gefordert. Wie war es da möglich, den Menschen wenigstens das Überleben zu sichern? Da begannen Schwerter Frauen aus einer Hirsepampe eine Art Pfannkuchen zu braten: Das war wahrscheinlich damals noch nicht sehr lecker, sicherte aber eine hinreichende Versorgung mit nahrhaftem Essen. Und es mag wohl die Geburtsstunde der Pannekauken gewesen sein. Kartoffeln gab es damals noch nicht, die wurden erst nach der Entdeckung Amerikas und der Erdknollen in Südamerika zu einem Grundnahrungsmittel in Europa – und zur neuen Basis der Pannekauken.
An diesen lebensrettenden Einsatz der Frauen erinnert die große Skulptur auf dem Cava-Platz – und auch die kleine, die nun für ein Jahr im Elsebad stehen wird. Vielen Dank an den Hanseverein für diese Würdigung unserer Arbeit!
Hier finden Sie mehr Informationen zum Preis.
Wer war Philipp Baum?

Kennen Sie die Familie Baum? Während das Elsebad schon seit 1939 weithin in der Region bekannt ist, erinnert sich kaum jemand an den Namen der Familie, auf deren Grund ab 1938 das Elsebad gebaut wurde. Kein Wunder, denn der gesamte 102 ha große Grundbesitz der jüdischen Familie Baum wurde im November 1938 von der Nazi-Verwaltung enteignet, tatsächlich wurde deren Grund teilweise schon früher genutzt - während die Familienmitglieder fliehen mussten oder im KZ Theresienstadt ermordet wurden.
Die Erinnerung an die Familie Baum wollen wir bei einer Diskussionsveranstaltung am 1. September ab 18.45 in der Festhalle des Elsebades wieder beleben, und zeigen, wie das Nazi-Regime Rassismus, Vertreibung und Ermordung betrieben hat und diesem verbrecherischen Tun einen scheinlegalen Anstrich geben konnte, der die Nachbarn guten Gewissens ruhig bleiben ließ. Außerdem: Auf welchen Wegen gelang einigen Familienmitgliedern die Flucht in die USA? Was passierte mit denen, die nicht mehr fliehen konnten? Konnten die Erben nach dem Ende des faschistischen Regimes ihre Rechte zurückgewinnen?
An der Diskussion beteiligen sich Alexandra Khariatkova (jüdische Gemeinde im Kreis Unna), Kirstin ter Jung (Schwerter Historikerin), Jonas Gruner (Schülerprojekt 'Wer war Hans Maier?'), Werner Kerski (erforscht die Baum'sche Geschichte) und Thomas Wild (Elsebad). Als Moderatorin ist Barbara Overbeck (WDR) dabei. Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Integrationszentrum Unna gefördert.
Familienolympiade

Gemeinsam mit der Stadt Schwerte, mit Sponsoring von den Stadtwerken Schwerte und der Sparkasse Dortmund, und vor allem mit großer Beteiligung vieler Schwerter Sportvereine haben wir am 24. August zum 4. Mal die Familien-Olympiade im Elsebad veranstaltet. Ungefähr 500 Kinder und (Groß-) Eltern haben mitgemacht, indem sie an allen 16 Stationen Aufgaben meisterten und dafür silberne und goldene Punkte gesammelt haben. Alle Kinder, die teilgenommen haben, haben zum Abschluss eine Goldmedaille bekommen - denn Mitmachen ist wichtiger als Siegen.
Das war wieder ein schönes Familienfest. Und so haben wir für das nächste Jahr auch schon einen Termin ausgemacht: Wenn nichts dazwischen kommt, wird die Familien-Olympiade dann am Sonntag, 16. August stattfinden.
Bildergalerie zur Familien-Olympiade am 24. August 2025
Bei Belästigungen nicht allein bleiben
„Im Elsebad fühlen wir uns sicher.“ – Das sagen viele Badegäste und kommen darum gern in das Bürgerbad in Ergste. Mit der – auf Dauer angelegten – Aktion „Sags uns!“ will das Team Elsebad dieses Sicherheitsgefühl noch verstärken: Die Anfang August veröffentlichten Banner und Handzettel ermutigen jeden, der sich angegriffen, diskriminiert oder bedroht fühlt oder solche Vorfälle bei anderen beobachtet, sich an die Mitarbeitenden in den weißen oder roten Team-Shirts zu wenden. Unser Team wird dann in jedem Fall in angemessener Weise unterstützend tätig, denn „Wir sind für dich da.“In Workshops haben wir uns bereits darauf vorbereitet, wie wir in Konfliktsituationen Unterstützung und Lösungen anbieten können. „Deeskalation“ ist dabei ein wichtiges Stichwort: Wie kann man aggressiven Menschen Grenzen setzen, ohne dadurch den Konflikt weiter zu verschärfen? Wichtig ist es auch zu trainieren, wie man den Betroffenen von physischen oder psychischen Übergriffen empathisch begegnen kann.
An den Kosten dieser Aktion hat sich das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Unna mit einem Zuschuss von 1.000 € beteiligt. Ziel ist es, dass jeder Besucher des Elsebades den Aufenthalt dort entspannt genießen kann, dass auch Eltern ihre Kinder hier in Sicherheit wissen. Die Gestaltung des Banners und der Handzettel hat Karin Weichmann ehrenamtlich übernommen.
„Wir haben auch bisher alles getan, um jedem Gast, unabhängig von Alter, Geschlecht, Aussehen oder Herkunft einen angenehmen Aufenthalt im Elsebad zu ermöglichen.“, sagt Hendrik Buschhaus, seit 5 Jahren Fachangestellter im Elsebad. Zusammen mit Schwimmmeister Thomas Jeserig setzt er sich auch für das Wohl der Gäste ein. „Das in der Badeordnung ausdrücklich genannte Ziel, dass sich alle hier in gegenseitiger Wertschätzung begegnen, konnten wir auch bisher weitgehend verwirklichen.“ Eingebunden in diese Aktion sind aber auch alle Rettungskräfte und ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Team Elsebad. Die Gäste werden, gerade an Hochbetriebstagen, um Mithilfe gebeten. Die Aktion „Sags uns!“ soll die erfolgreiche Umsetzung dieses Zieles noch unterstützen.
ElseCup am 7. Juli 2025
Schon lange vor dem geplanten Termin (7. Juli 2025) wird im Elsebad, in der SGE und in den Schwerter Schulen auf den Elsecup hingearbeitet. Und der Höhepunkt ist dann die Veranstaltung selbst. In den vergangenen Elsetaler Anzeigern haben wir viel zum Hintergrund und den Vorbereitungen geschrieben, deshalb seien heute vor allem die Ergebnisse genannt. Und eine Neuigkeit: Für die Luftmatratzenstaffel haben wir neue ‚Schwimmzeuge‘ besorgt: Zur Freude des Publikums traten die LehrerInnen diesmal auf pinken Flamingos gegeneinander an – und dabei hatte das FBG den Schnabel vorn.
Ihre Medaillen und Pokale bekamen die Bestplatzierten aus den Händen von Bürgermeister Axourgos, den Sponsoren von Sparkasse Dortmund, Diagramm Halbach und den Stadtwerken Schwerte, von den international erfolgreichen Rettungsschwimmern Michael Maik und Anna Kathol und von Josefine Ludwig vom Stadtsportverband.
Die Platzierungen der Grundschulen:
1. ev. Grundschule Ergste (ElseCup und 500 €)
2. Grundschule Villigst (300 €)
3. Albert-Schweitzer-Schule (200 €)
4. Heideschule
5. Lenningskampschule
6. Reichshofschule
7. Friedrich-Kayser-Schule
Die Platzierungen der weiterführenden Schulen:
1. Friedrich-Bährens-Gymnasium (ElseCup und 500 €)
2. Ruhrtalgymnasium (300 €)
3. Gesamtschule Gänsewinkel (200 €)
4. Theodor-Fleitmann-Gesamtschule
Die Jahrgangsbesten bei den Mädchen und Jungen:
2018: Lena Marek / Ali Com
2017: Linn Pohlmann / Said Selimovic
2016: Tessa Minschke / Emil Suhl
2015: Amy Galambos / Pepe Tönnies
2014: Isabel Frey / Kian Ascherfeld
2013: Pia Leziejewski / Oscar Dorschu
2012: Mara Göddertz / Karl Luis Kretschmer
ElseCup 2025 für die Galerie
Grüne Ehrung für das Team Elsebad

Seit 30 Jahren engagieren sich jedes Jahr bis zu 140 Menschen ehrenamtlich für das Elsebad. Ihr Handeln gibt dem Schwerter Bürgerbad eine lebendige Gegenwart und eine Zukunft. Diese große Teamleistung haben die Schwerter Grünen am 5. Juli 2025 mit der Verleihung der „Grünen Viktoria“ gewürdigt – verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 300 €.
Maximilian Ziel erzählte uns in seiner Laudatio von der Entstehungsgeschichte des Bürgerbades in den 90er Jahren und davon, wie durch das bemerkenswerte bürgerschaftliche Engagement das Elsebad so einen bedeutenden Platz für die Bürger der Stadt Schwerte gewonnen hat. Seine Ausführungen wurden untermalt von dem rhythmischen Trommelspiel von „Yaya Nene“, alte Bekannte hier im Elsebad. Zur Übergabe des ‚Wanderpokals‘, einer zweifachen tätigen Hand in Glas standen dann 14 Mitglieder des eigentlich viel größeren Team Elsebad auf der Wiese und freuten sich über diese schöne Anerkennung. Beim anschließenden Imbiss, zu dem die Grünen eingeladen hatten, konnten sie dann noch viel aus ihrer Arbeit im Team für ihr gemeinsames großes Bürgerprojekt erzählen.
Bei dieser Verleihung hat Gernot Folkers zudem unserem Freibad eine neue Entstehungsgeschichte geschenkt: Denn der Name des Preises „Viktoria“ kommt von einer kleinen Figur aus der Römerzeit – früher zu sehen im Ruhrtalmuseum – , die in den 1920er Jahren auf dem Areal des heutigen Stahlwerk Ergste gefunden wurde, in unmittelbarer Nähe also zum Elsebach und zum Elsebadgelände. Solche Figuren haben damals römische Legionäre als Glücksbringer mit sich getragen. Unsere Viktoria war wohl in der Tasche eines Soldaten, der von der für die Römer äußerst unrühmlich ausgegangenen Varusschlacht gegen die Germanen unter Herrmann dem Cherusker zurück zu seiner Garnison nach Colonia Agrippina (Köln) auf dem Weg war. Erschöpft ließ er sich am Ufer des Elsebaches nieder und kühlte im Wasser seine müden Füße; dabei hatte er die Niederlage im Teutoburger Wald noch sehr schmerzhaft vor Augen und in den Knochen, während ihn in der Tasche die nutzlos gewordene Figur der Viktoria drückte: Auch sie hatte ihm und den Römern nicht zum vermeintlich sicheren Sieg verholfen. Wütend riss er sie aus seiner Toga und schleuderte sie von sich, dahin, wo sie knapp 2.000 Jahre von Schwerter Archäologen gefunden wurde. Von dieser Unbill befreit konnte unser Legionär seine Gedanken und Gefühle in angenehmere Gefilde streifen lassen: Kein Wunder, dass ihn mit seinen Füßen im klaren, frischen Elsebachwasser der Wunsch nach einem Badehaus ergriff, auf deren Bau die Römer sich so gut verstanden. Aber hier, weit weg von der römischen Zivilisation, war das nur ein unerfüllbarer, wenngleich hoffnungsvoller Gedanke. Kurz darauf verließ er diesen Ort gen Köln, ließ aber seinen Wunsch nach einer Badeanstalt zurück. Und nur knapp 2.000 Jahre später erfüllte sich sein Wunsch in schönster Weise: Käme unser Legionär heute hier vorbei, würde er vermutlich nicht weiter nach Köln sich sehnen, sondern sich ganz den Badegenüssen im Elsebad hingeben.
20 Jahre KinoKarren
Kultur vor der (Haus-) Tür

Am 25. Mai 2025 war Stefan Bauer mit einer besonderen Kulturaktion im Elsebad: Um 18.30 trat das Artistik-Duo Aramelo mit einer begeisternden Trampolin-Nummer auf - ein wunderbares Spektakel für Groß und Klein. Ab 19.30 Uhr ging's auf die Bühne zu den Rockaholix, die zusammen mit Stefan Bauer das Elsebad bis ca. 21.30 Uhr gerockt haben. Weil die Veranstaltung vom Schwerter Kulturbüro und der Kulturstiftung der Sparkasse gefördert wurde, war das Ganze sogar ein kostenloses Erlebnis. An die 300 Gäste waren begeistert dabei.

Kultur vor der Haustür: 25. Mai 2025 im Elsebad
"Bin dabei!" - Zum Tod von Dieter Böhmer

23 Jahre lang war Dieter Böhmer im Team Elsebad dabei. Und das hieß bei ihm: Er war kaum zu bremsen. Denn das war sein Motto: „Bin dabei“: Wo auch immer es etwas zu tun gab, da war er dabei.
Im Elsebad begonnen hat er damit im Jahr 2002, als er seiner Frau Angelika hierher folgte; sein erstes Betätigungsfeld waren die Veranstaltungen. Schnell kam die Baugruppe dazu, sie war dem gelernten Ingenieur nicht nur ein praktisches, sondern auch ein inhaltliches Anliegen. Und auch Ordnung halten gehörte zu seinen Leidenschaften, das konnte er in der Grüngruppe ebenso ausleben wie bei den Känguruhs, die nach jedem Betriebstag das Gelände wieder aufräumen. Natürlich betätigte er sich – ohne gewähltes Amt – auch im offenen Vorstand und plante und organisierte so das Elsebad mit. Und als gutes Vereinsmitglied nahm er immer an den MVs teil, schrieb dort Protokolle und übernahm die Sitzungsleitung bei den Vorstandswahlen. Man musste nie groß fragen oder gar bitten, Dieter sprang überall ein und erledigte verlässlich die übernommenen Aufgaben. Er tat das auch mit großem emotionalen Einsatz und schoss dabei gelegentlich über das Ziel hinaus: Immer mal wieder eckte er damit bei seinen KollegInnen an, aber auch in der Versöhnung war er verlässlich: Ein Schlichtungsbier und ein freundschaftlicher Handschlag mit ihm war immer möglich. Schließlich kam er auch noch in die Redaktion des „Elsetaler Anzeigers“, zunächst mit der organisatorischen Aufgabe der Werbungsakquise, immer mehr aber auch mit eigenen Texten: Er drückte auf die Tube, wo ihm zu viel gequatscht wurde, war aus politischen Zusammenhängen eine stringente Abarbeitung von Tagesordnungen gewohnt, öffnete sich bei uns aber immer mehr für die Gemeinschaft bildenden Kräfte des freundschaftlichen Vorgeplänkels.
Wer jetzt dachte, dass Dieters Alltag mit all diesen Elsebadaufgaben reichlich gefüllt war, der kannte aber unseren Dieter schlecht: Als Abgeordneter im Stadtrat arbeitete er fleißig und manchmal sogar für seine FraktionskollegInnen mit, in seiner Partei brachte er es bis zum Vorsitzenden der Senioren-Union. Und ein immer größer werdendes Thema waren für ihn die Menschen, die als Flüchtlinge nach Schwerte kamen: Für sie ackerte er im AK Asyl mit Kopf und Hand, vor allem aber mit Herz. So sehr, dass man sich schon gesundheitliche Sorgen machen musste.
Nach einigen überstandenen gesundheitlichen Rückschlägen bekam er im Februar dieses Jahres eine schlimme Krebsdiagnose, und diese Krankheit ließ ihm nur noch ein paar Wochen Zeit: Am 28. April ist Dieter im Schwerter Hospiz gestorben. Er ist als Freund und großer Helfer und Unterstützer des Elsebades gegangen.
Danke, Dieter, für all das, was Du für uns und mit uns, für das Elsebad und für die Menschen in Deiner Stadt getan hast! Mit Deinen vielen Facetten wirst Du in unseren Herzen lebendig bleiben.
Winter ade - Anbadefest am 27. April

Winter ade! Wir lassen beim Anbadefest im Elsebad unser Herz lachen, denn mit diesem Fest beginnt der Sommer. Am kommenden Sonntag, 27. April öffnet das Schwerter Bürgerbad ab 9.30 Uhr zum 28. Mal seine Tore für eine Saison in Wasser und Sonne – bei freiem Eintritt den ganzen Tag.
Die Feierlichkeiten beginnen um 10 Uhr mit dem Gottesdienst auf der Wiese: Pastorin Sigrid Reihs wird dem sommerlichen Freizeitvergnügen mit all seinen Begegnungen und Freuden den Segen geben und zur Kollekte für den Schwerter AK Asyl aufrufen. Dann wird der Weg zum Kiosk wieder zum ‚Boulevard Elsebad‘, auf dem die Schwerter BürgerInnen nach den langen Wintermonaten endlich wieder unter freiem Himmel sich begegnen können, hier ein Pläuschken halten, dort Informationen über die MitMachStadt, Solawi oder andere Initiativen bekommen, sich spannende Lektüre an Utes Bücherstand aussuchen, Feuerwehr- und THW-Gerätewagen bewundern und sich auf den Weg zum Kuchenbuffet des Fördervereins oder zur Eis- und Pommes-Bar von Rouvens Elsebad-Kiosk machen. Am Ende dieses Weges gelangt man auch zur Malschule „Kunst mal anders“, wo Kinder „Heckenkucker“ herstellen können, und zum Bouleturnier mit Rupert Filthaus.
Um 11 Uhr wird es auf der Umkleidebühne spannend: Da geht es um die jüdische Vorgeschichte des Elsebades und die Entwicklung eines Mahnmals dazu; im Gespräch mit Sigrid Reihs sind u.a. Bürgermeister Dimitrios Axourgos, Alexandra Khariakova (jüdische Gemeinde Unna) und der Künstler Cyrus Overbeck.
‚Anbaden‘ – das heißt natürlich vor allem ins Wasser gehen: Dazu sind 4er Mannschaften eingeladen, ab 11.40 Uhr Kanus zu besteigen und damit ein Tauziehen auf dem Wasser zu machen – da bleibt kein Auge trocken. Den ganzen Tag kann man auch den künstlichen Wasserfall genießen, den das Technische Hilfswerk (THW) aufbaut. Und um 14.30 Uhr bietet Ramona einen Schnupperkurs in „Aqua Jogging“ an.
Natürlich gibt es auch Live-Musik: Gegen 12 Uhr wird „YayaNene“ den Rhythmus des Sommers trommeln, ab ca. 12.30 Uhr spielt „What’s next“ auf der Bühne vor der Festhalle. Die Historische Modenschau (ca. 13.30 Uhr) wird wieder ein Augenschmaus sein und wird präsentiert vom Team Argeste; und in Argeste kann man auch Münzen prägen, das Spinnen erleben oder an einer historischen Animation für Kinder teilnehmen.
Man kann aber auch einfach ins klare Wasser springen und schwimmen und planschen, sich auf der Wiese in der Sonne räkeln oder sich an den vielen Spiel- und Sportangeboten betätigen – also bis 19.30 Uhr einen ersten Tag im Freibad genießen.
Ab Montag läuft dann das reguläre Programm im Elsebad mit der garantierten Badezeit von 9.30 Uhr bis 19.30 Uhr, mit Frühschwimmen ab 7 Uhr (montags bis freitags) und den beliebten, bald startenden Kursen: Aqua Fit & Fun (mit Alex, montags 19.30 Uhr), Yoga (mit Laura, dienstags 18.30 Uhr) und Aqua Jogging (mit Ramona, donnerstags 19.30 Uhr). Die vielen Veranstaltungen sowie Preise und Öffnungszeiten sind dem gerade erschienenen Faltblatt „Elsetaler Sommer“ zu entnehmen und jederzeit aktuell unter www.elsebad.de zu finden.

Das Elsebad hat sich der Kampagne "Schwerte bleibt stabil" angeschlossen, die vom "Schwerter Bündnis gegen Rechts" angestoßen wurde und der bereits viele gastronomische und kulturelle Orte in Schwerte beigetreten sind. Stabile Orte lassen keine rechtsextremen und andere menschenverachtenden Veranstaltungen in ihren Räumlichkeiten zu und stehen für Zusammenhalt und Toleranz. Das entspricht genau dem Ziel, das in der Präambel zur Badeordnung des Elsebades formuliert ist: "Wir fördern ein wertschätzendes Miteinander; wir erwarten, dass alle Gäste und Teamer des Elsebades sich in Respekt begegnen, ohne diskriminierende Äußerungen oder Handlungen. Wir erfreuen uns der Vielfalt in unserem Team und bei unseren Gästen und treten jeder Art von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt entgegen."
Trauer um Dieter Requardt

Am 12. Dezember 2024 ist Dieter Requardt im Alter von 85 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. Von Anfang an war er ehrenamtlich in der Geschäftsführung der gemeinnützigen Elsebad-Betriebs-GmbH in verantwortungsvoller Funktion für das Bürgerbad tätig, von 1996 bis 2006 als technischer Prokurist, seit 2006 als einer von drei Geschäftsführern. Mit der Kompetenz eines gelernten Ingenieurs hat er sich immer um die technischen Fragen des Badbetriebes gekümmert. Aber auch bei der Repräsentation des Elsebades nach außen hat er gern Aufgaben übernommen; dabei konnte er von seiner Vernetzung in der Schwerter Kommunalpolitik viel profitieren. Nebenbei hat er einige ElsebadkollegInnen mit seiner Leidenschaft für das Motorradfahren angesteckt, bei Touren auf dem Zweirad haben wir befreundete oder bisher unbekannte Freibäder besucht und kennengelernt und so das Netzwerk der Bürgerbäder weiter geknüpft.
Erst im Frühjahr 2024 hat ihn seine angeschlagene Gesundheit zum Rückzug veranlasst. Das Team Elsebad ist ihm sehr dankbar, dass er so nachhaltig Verantwortung für die Betriebsleitung übernommen und 28 Jahre lang viel zur guten Entwicklung dieses Bürgerprojekts beigetragen hat.
In Trauer nehmen wir Abschied von unserem engagierten Mitstreiter, dem wir freundschaftlich verbunden sind.
50.000 € für die Photovoltaik-Anlage
Sonnenenergie für das Elsebad, das wünschen wir uns nicht nur für die Badegäste im Sommer, sondern auch zur Deckung des Energieverbrauchs im Badbetrieb. Für die dafür notwendigen Investitionen haben wir von der Schwerter Stiftung der Sparkasse eine ungewöhnlich hohe Spende bekommen: Einen symbolischen Scheck über 50.000 € übergab uns am 23. Februar Michaela Hacheney vom Stiftungsvorstand.
Zusammen mit Brigitte Stirnberg und Helga Payerle vom Förderverein des Elsebades ist sie buchstäblich in die Luft gegangen und überreichte uns in ca. 20 Metern Höhe den Super-Scheck vor der bereits auf dem Dach installierten PV-Anlage. Nun wird es uns schon ab der kommenden Saison (Anbaden am 28. April) möglich sein, dem Ziel, den Betrieb CO²-neutral zu machen, ein gutes Stück näher zu kommen.
Wir tragen eine gesellschaftliche Verantwortung dafür, durch unseren Energieverbrauch die Klimakatastrophe nicht noch weiter zu befeuern. Dabei hilft uns die Unterstützung der Sparkassenstiftung maßgeblich. Dafür sind wir sehr dankbar. Die Investition im Elsebad unterstützt auch das Bemühen der Stadt Stadt Schwerte um Einhaltung der Klimaziele aus dem Pariser Abkommen.
Die Investition hilft der gemeinnützigen Betriebs-GmbH natürlich auch dabei, die zuletzt ausufernden Energiekosten zu verringern. Zusammen mit der bereits vor über 10 Jahren installierten Thermo-Solaranlage wird das Elsebad nun etwa ein Drittel der benötigten Energie selbst produzieren können. Die neu errichtete Anlage spart nach Vorausberechnungen der ausführenden Firma „Tappeser“ mit ihren 77 Modulen auf ca. 140 m² ab sofort fast 13.000 kg CO²-Emissionen pro Jahr ein. Die so gewonnene elektrische Energie wird vor allem für den Betrieb der Pumpen während der Saison benötigt.
Schwerte ist bunt statt braun!
„Ganz Schwerte steht für Toleranz!“ An die 3.000 Menschen haben am 27. Januar 2024 für ein buntes Schwerte, für Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Toleranz demonstriert, aufgerufen vom Schwerter „Bündnis gegen Rechts“. Natürlich unterstützt das Bürgerprojekt Elsebad diese Forderungen; auch das Elsebad ist und bleibt ein offener Ort, an dem alle Menschen ohne rassistische und andere Diskriminierung friedlich miteinander sein können. Und ein Ort, an dem wir unsere demokratischen Möglichkeiten, das Leben in unserer Heimat gemeinsam zu gestalten, voller Freude wahrnehmen. Denn nur unser gemeinsames Handeln schützt und stärkt unsere Demokratie gegen Rechtsradikale und Rechtspopulisten, die unsere historischen Erfahrungen und die Werte unseres Grundgesetzes verachten. „Nie wieder!“ entgegnen wir ihnen nicht nur bei dieser Kundgebung, sondern mit unserem täglichen Handeln.
Wunderschön! KinoKarren startet in die Saison

Wunderschön: Sonne am blauen Himmer bei 28° – beste Voraussetzungen für eine laue Sommernacht am kommenden Freitag!
„Wunderschön“ heißt auch der Film, mit dem der Elsetaler KinoKarren an diesem Abend die Openairkino-Saison im Elsebad eröffnet.
Wunderschön wollen alle Frauen in diesem Film von Karoline Herfuhrt sein, aber woran bemisst sich Schönheit? Jedenfalls nicht am wahren Leben, das ist für alle diese Frauen klar, die sich selbst in unterschiedlicher Weise nicht schön genug fühlen: Frauke (Martina Gedeck), 60jährig, sieht im Spiegel, wie ihre Schönheit von Tag zu Tag abnimmt, während ihr Mann (Joachim Krol) sie schon gar nicht mehr ansieht. Von ihrer Tochter Julie (Emilia Schüle) wird mehr als eine schlanke Linie erwartet – sie will als Model groß rauskommen. Schülerin Leyla (Dilara Aylin Ziem) verfolgt Julies Kampagne und fühlt sich dadurch umso mehr in die Außenseiterposition der Dicken verdrängt. Julies Schwägerin Sonja (Karoline Herfurth) kämpft erfolglos an ihrem Körper mit den Folgen von zwei Schwangerschaften. Nur ihre beste Freundin Vicky (Nora Tschirner) scheint mit sich im Reinen zu sein und vermittelt ihren SchülerInnen, dass Äußerlichkeiten nur ein kleiner Teil dessen sind, was Menschen ausmacht, bis es zu einer erotischen Begegnung mit ihrem Kollegen Franz (Maximilian Brückner) kommt.
Die Becken bieten an diesem Abend bis 21 Uhr die Möglichkeit, mit Hilfe von Bewegung an der schlanken Linie zu arbeiten; wer danach zum Film dableibt, muss schlanke 4,50 € Badeintritt zahlen und bis ca. 21.30 Uhr warten, denn erst, wenn das Tageslicht hinreichend abgenommen hat, beginnt die Projektion. Zuvor und in der Pause des 2-stündigen Films wartet das Kino-Team mit dem vollen Angebot auf: Ob allerdings Cocktails, Currywurst und Popcorn der Schönheit der Gäste besonders zuträglich sind, ist unklar, aber das Wohlfühlen wird damit ganz sicher befördert. Und ist das nicht die wichtigste Voraussetzung für Schönheit?
Trauer um Peter-Paul Ahrens
Er hat der Initiative für die Wiedererrichtung des Elsebades in Bürgerhand wesentliche Fundamente gegeben: Dr. Peter-Paul Ahrens hatte bereits im Jahr 1993 in Ergste den Protest gegen die Schließung des Freibades organisiert. Im Februar 1996 wurde er zum Gründungsmitglied des Fördervereins und dessen erster Schatzmeister. Als solcher hat er mit der Autorität und Kompetenz eines kommunalen Kämmerers (Iserlohn) das Finanzkonzept für den Betrieb als Bürgerbad aufgestellt, mit dem die Initiative Spender und Förderer von der Tragfähigkeit des Projekts überzeugen konnte - und das sich dann auch im Betrieb der ersten Jahre bestätigte. Ende 1999 hat er das Amt des Vorsitzenden zunächst kommissarisch übernommen und dann bis 2003 ausgeübt, bevor er zum Ersten Beigeordneten der Stadt Iserlohn wurde und dort 2009 zum Bürgermeister gewählt wurde. Nach schwerer Krankheit ist er am 29. April 2023 im Alter von 73 Jahren gestorben. Vorstand und Team Elsebad gedenken seiner mit großer Dankbarkeit.
Schlammschlacht um die Wasserbaustelle

Aufgestellt wurde die Wasserbaustelle schon am 23. März 2023. Gestern, knapp 2 Wochen später, haben wir die Drainage gelegt, damit das Wasser später auch schnell abfließen kann. Weil es dabei den ganzen Tag geregnet hat, war es auch für das Team schon eine große Matscherei. Der schwere Lehm klebte an Schaufeln und in den Schubkarren und mit jedem Schritt wurde die Matsche tiefer, sodass wir oft kaum noch die Stiefel aus dem Schlick herausziehen konnten. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht! Und die Spannung darauf wächst, ob die Kinder ab 30. April genau so viel Spaß an diesem Wasserspielplazu haben werden.
Die Firma "Diagramm Halbach" hat das Gerät mit 5.000 € gesponsert; bei einem Ehrenamtstag in der nächsten Zeit werden Auszubildende der Firma die Grube noch mit vielen Tonnen Sand auffüllen.
Mehr Bilder von der Arbeit im Schlamm in der folgenden Galerie.
Im Schlamm der Wasserbaustelle
NRW-Heimatpreis 2023 / Stadt Schwerte

Heimatpreis der Stadt Schwerte für den Brückenschlag zwischen dem Elsebad und dem Historischen Dorf Argeste, zwischen dem Wohlfühlort für Sport und Freizeit und dem Erlebnisort für Geschichte, zwischen Gegenwart und Vergangenheit der Stadt Schwerte, zwischen dem Bürgerbad und dem Bürgerdorf.
"Aus gemeinsamer Arbeit für ein gemeinsames Ziel, aus der gemeinsamen Gestaltung eines Stücks unserer sozialen Welt entstehen neue Bindungen und Freundschaften - mit einem Wort: Heimat."
Danke für diesen Preis, der unser gemeinsames Engagement würdigt. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 € fließt in den Neubau der Brücke über den Elsebach.
Planschbecken wieder geöffnet

Die Dämonen, die das Planschbecken nochmal für 10 Tage in ihrer Gewalt hatten, sind nun besiegt: Seit gestern (16.08.2022) ist es endlich wieder ein Platz, den Kinder für sich erobern können. Etwas sachlicher formuliert: Die Pumpe, die mit Lagerschaden ausgefallen war, ist repariert; dadurch ist die Umwälzung und Reinigung des Wassers wieder möglich. Die ersten Kinder haben das gestern schon genossen und haben nach Herzenslust geplanscht und sind gerutscht. Und auch die Rasenflächen um das Planschbecken herum sind inzwischen zum größten Teil wieder nutzbar, wenn auch die gesamte Fläche über Winter bearbeitet werden muss.
Hohe Wogen um den ElseCup 2022
10 Schwerter Schulen schwimmen um Preise und Pokale
Fast alle Schwerter Schulen waren angetreten, nur die Gesamtschule Gänsewinkel war durch eine Projektwoche verhindert: Sie alle wollten am Montag, 20. Juni, im Elsebad um den ElseCup schwimmen und um die von Sparkasse, Diagramm Halbach und Stadtwerken ausgesetzten Preise. 163 Schwimmerinnen und Schwimmer waren da, um in den Disziplinen Brust und Freistil Bestzeiten zu erringen und um ihre Freude am Schwimmsport auszuleben. Und das ist ihnen bestens gelungen.
Während das Team Elsebad und das Wettkampfteam der SG Eintracht Ergste ab 8 Uhr das Gelände auf den Wettkampf vorbereiteten, fielen noch ein paar Regentropfen aus den dunklen Wolken, aber nachdem um 10 Uhr der erste Startpfiff ertönt war, blieb es trocken, zumindest außerhalb des Wassers. Im Becken dagegen schlugen die Wogen hoch, denn nach intensiven Vorbereitungen in ihren Schulen gaben die NachwuchsschwimmerInnen alles, um so schnell wie möglich die 50 Meter bis ins Ziel zu schaffen.
Angefeuert wurden sie von vielen ihrer SchulkameradInnen aus den umliegenden Schulen, die extra ins Elsebad gekommen waren, um ihren Schulmannschaften den Rücken zu stärken und sie mit Klappern, Pfeifen und Rufen anzutreiben – fast ein bisschen Südtribünen-Atmosphäre schwappte da ins Elsebad. Mit Erfolg: Immer wieder hatten die SportlerInnen aus Villigst und Ergste die Nase vorn.
Hoch brandete der Jubel, als im 5. Wettkampf die LehrerInnen aufgerufen waren, bei einer Luftmatratzen-Staffel Eis für die eigene Schulmannschaft zu erschwimmen: Da hatten die Kolleginnen der Heideschule am Ende die Nase knapp vorn vor der Friedrich-Kayser-Schule und der Grundschule Ergste.
Danach gab es jede Menge Gold, Silber und Bronze und außerdem Pokale für die schnellsten Mädchen und Jungen, der Edelmetallregen trieb Bürgermeister Axourgos und Stadtsportchef Peter Schubert die Schweißperlen auf die Stirn, denn sie hatten die Aufgabe der vielfachen Verleihung übernommen. Und dann die mit Spannung erwartete Verkündung der erfolgreichsten Schulen, deren Platzierung nicht nur mit dem Wanderpokal des Elsebades, sondern auch mit den von der Sparkasse, Diagramm Halbach und den Stadtwerken gesponserten Preisen verbunden war: Der 3.-platzierten Albert-Schweitzer-Grundschule folgte mit besonderem Jubel die Grundschule Villigst, der es nach 20 Jahren endlich wieder gelungen war, aufs Treppchen des ElseCups zu steigen. Sieger wurde und den Wanderpokal mit nach Hause nehmen konnte wie beim letzten Mal die evangelische Grundschule Ergste. Bei den weiterführenden Schulen gelang dieser Erfolg wieder dem Friedrich-Bährens-Gymnasium, während das Ruhrtalgymnasium den Platz 2 und die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule den Platz 3 belegten. An diese Schulen gingen auch die von den Sponsoren mit 200 €, 300 € und 500 € ausgesetzten Preise für die schulischen Sportetats.
Nach zwei Jahren erzwungener Pause waren alle Beteiligten froh, dass der ElseCup endlich wieder hat stattfinden können, die engagiert arbeitenden Teams von der SG Eintracht Ergste und vom Elsebad ernteten vielfachen Dank.
ElseCup 2022
Welttheater im Elsebad

"Kira und Anders", Stars des Welttheaters der Straße, gastierten auf Einladung des KuWeBe Schwerte am 9. Juni 2022 im Elsebad. Hier ist eine Bildergalerie zu diesem wunderbaren Auftritt.
"Kira & Anders" - Welttheater im Elsebad
Günter Lemmes

Wir nehmen Abschied von Günter Lemmes
* 01.01.1927 + 05.03.2022
Er hat unser Bürgerbad als Gründungsmitglied von 1996 bis zuletzt mit seinem Optimismus und seiner Überzeugungskraft unterstützt und unzählige Mitglieder für den Förderverein geworben. Durch seine dem Menschen zugewandte, soziale und verständnisvolle Art war er immer offen für Entwicklungen und Veränderungen im Elsebad. Und nicht zuletzt war er ein begeisterter Schwimmer und liebte sein Elsebad.
Wir werden ihn vermissen – auch im Wasser!
Vorstand und Team Elsebad
Anpacker 2020

Das Elsebad gehört zu den ausgewählten "Anpackern 2020" - herzlichen Dank für Ihre Stimmen, mit denen Sie bei 'Antenne Unna' abgestimmt haben. Und ein ebenso herzlicher Dank gilt Antenne und der Volksbank Unna für die Organisation der Abstimmung und den tollen Preis: Wir dürfen 2.500 € in Empfang nehmen. Das hilft uns - gerade nach der schwierigen Corona-Saison - sehr, die notwendigen Investitionen in diesem Winter zu finanzieren - damit das Elsebad auch im nächsten Jahr wieder sicher und schön den Badegästen das Tor öffnen kann.
6. August 2021: Der erste KinoKarren ("Grießnockerl-Affäre") seit fast 2 Jahren
Hochwasser im Elsebad - und wie es weitergeht
15. Mai 2022: Anbaden für den Elsetaler Sommer 2022. Nach wirklich umfangreichen Arbeiten sind alle Schäden, die das Hochwasser am 14. Juli des Vorjahres angerichtet hatte, beseitigt, und unsere Badegäste erwartet nach 2 Corona-Jahren und der Elsebach-Flut endlich wieder eine richtige Sommersaison. Die Schadenhöhe liegt bei 500.000 € (brutto); dieser Betrag wurde zum weitaus überwiegenden Teil von der Elementarversicherung bezahlt.
Zum Schutz vor künftigen Hochwasserereignissen gibt es inzwischen genauere, von einem Ingenieurbüro durchgerechnete Vorschläge: Am effektivsten scheint die 'kleine' Lösung zu sein: Sportbecken und Gebäude mit sämtlichen Technikräumen werden von einem Wall / einer Wand mit ca. 1,50 m Höhe geschützt, das restliche Gelände kann ohne größere Folge überflutet werden und dient somit weiterhin zur Regenrückhaltung, was den Unterliegern am Elsebach zugute kommt.
Mehr darüber können Sie im neuen Elsetaler 29/2022 lesen, den Sie an der Elsebadkasse erhalten oder hier online abrufen können.
"WIR SIND ELSEBAD!" - Sehr viel Unterstützung haben wir schon erfahren, dafür sind wir sehr dankbar, und es ist uns Ansporn, das Elsebad wieder so schön aufzubauen, dass es weiterhin ein wunderbarer Ort für Freizeit und Sport, für Begegnung und Kultur für alle Bürger unserer Stadt bleiben kann. Wenn Sie den Wiederaufbau des Elsebades mit einer Spende unterstützen möchten, nutzen Sie bitte dieses Konto des Fördervereins:
IBAN: DE26 441 524 90 0006 003 883 (Sparkasse Schwerte)
Selbstverständlich erhalten Sie zu Beginn des nächsten Jahres eine Spendenbescheinigung. Und selbstverständlich werden wir öffentlich Rechenschaft für die Verwendung Ihrer Spenden ablegen. Wir danken sehr herzlich für Ihre Hilfe!

31. Januar 2022: Ein halbes Jahr nach dem Hochwasser ist der Wiederaufbau in vollem Gange. Das Erdgeschoss des Badgebäudes ebenso wie die Technikräume wurden praktisch entkernt, denn hier hatte überall das braune Wasser des „Elsestroms“ ein zerstörerisches Werk vollbracht. Nachdem die Feuchtigkeit gründlich getrocknet worden ist, sind die offenen Wände inzwischen äußerlich geschlossen; nur die roten Fassadenbretter fehlen noch, das Material ist noch nicht zu bekommen; die Fassade wird aber bis zum Anbaden rekonstruiert sein. Der Estrich in den betroffenen Räumen ist neu eingebracht, nun kann der Innenausbau beginnen. Für alle zerstörten Geräte, vor allem Pumpen und die Chlorierungsanlage, gibt es Liefertermine; die Technik wird auf neuestem Stand rechtzeitig eingebaut und betriebsbereit sein. Die elektrische Anlage ist wieder hergestellt und versorgt Gebäude und Anlage wieder mit Strom. Alle Aufbau-Maßnahmen berücksichtigen so weit wie möglich einen nochmals verbesserten Hochwasserschutz.
Einen ausführlichen Bericht zu unseren Arbeiten finden Sie im neuen "Elsetaler Anzeiger" ab Seite 29.
Bis an diese Stelle zu kommen, war ein Kraftakt, den wir mit vielen ehrenamtlichen Helfern und der Unterstützung der Stadt Schwerte und vieler Handwerksbetriebe gut geschafft haben. Dafür danken wir allen Beteiligten ganz herzlich! Der Wiederaufbau wird im Wesentlichen von Fachfirmen erledigt werden. Unsere Elementarschadenversicherung hat dazu grünes Licht gegeben, von dort wird ein Großteil der Kosten übernommen.
Dennoch sind die unglaublich vielen Spenden, die wir von weit über 500 Elsebadfreunden – von privat oder von Firmen – bekommen haben, sehr wichtig für unsere weiteren Arbeiten zur nachhaltigen Schadensbeseitigung. Denn wir müssen alles, was wir können, tun, damit nicht noch einmal ein Hochwasser solche Zerstörungen anrichten kann.
Dazu haben wir als Sofortmaßnahme der SEG und der Stadt Schwerte die Errichtung eines Erdwalls oder Palisadenzauns vorgeschlagen, der am Ende des Freibadgeländes noch auf unserem Grund sowie einer benachbarten Wiese auf der anderen Seite des Elsebaches errichtet werden soll. Der maximale Durchfluss für das Elsebachwasser müsste dort auf die Menge reduziert werden, die auch unter der Straße „Am Winkelstück“ durchfließen kann; statt wieder das Elsebadgelände zum Auffangbecken zu machen, würde die Regenrückhaltung dadurch auf das Gelände oberhalb des Elsebades verlagert. Noch ist aber nicht klar, wie schnell solch ein Wall behördlich genehmigt und dann errichtet werden kann. Die Spendengelder werden wir dafür jedenfalls sehr sinnvoll einsetzen können.



18. August: Annette Wild aus dem Team der ehrenamtlichen Geschäftsführung des Elsebades gibt dem "Umschau-TV" ein Interview zur Situation im Elsebad.
8. August: Viele weitere Spenden und Unterstützungszusagen haben uns erreicht: Wir sind allen Spendern sehr sehr dankbar; Ihre Unterstützung ist uns eine unglaubliche Motivation, das Elsebad schöner als vorher für Sie alle, für alle Schwerter BürgerInnen wieder zu eröffnen, auch wenn das erst zum Elsetaler Sommer 2022 möglich sein wird.
Veranstaltungen jenseits des Wassers können jetzt aber schon wieder stattfinden, denn einige Teile der elektrischen Infrastruktur sind schon repariert. Die Reparatur bzw. Neuinstallation der Pumpen (alle Pumpen sind kaputt) benötigt aber einfach einige Zeit; die Chlorierungsanlage muss gänzlich erneuert werden. Und das Gebäude muss noch eine Weile mit teilweise offenen Wänden trocknen, bevor der Boden- und Wandaufbau (Estrich und Oberboden / Rigips, Dämmung, weitere Isolierschichten, Verbretterung und Fassadenbretter) wieder angebracht werden können. Die 1,5 Mio. Liter frisch eingelassenes Wasser sind in der Sommerwärme in Rekordzeit so grün geworden, wie es im Elsebad noch nie zu sehen war.
25. Juli: Ruhetag im Elsebad. Aber die Nachricht: Auch die katholische Kirchengemeinde Ergste hat die heutige Kollekte (es war ein Openair-Gottesdienst zum Abschied von Vikar Oliver Schütte) dem Elsebad gewidmet - wie toll, so in den Gemeinden aufgehoben zu sein, herzlichen Dank!
24. Juli: Zwei große Aktionen mit insgesamt ca. 30 ehrenamtlichen Helfern laufen heute: Ab 8 Uhr schrauben wir rund um das rote Badgebäude die Fassadenbretter bis in ca. 1,2 m Höhe ab und legen so den nass gewordenen Unterbau frei; vor allem die vollgesogene Dämmwolle muss aus der Wand heraus, damit das Holz trocknen kann und keinen dauerhaften Schaden nimmt. Auch einige Innenwände müssen geöffnet werden; besonders schlimm ist das bei den KollegInnen der DLRG, die ihre Sanitäranlagen gerade mit großem persönlichen Einsatz neu gebaut hatten: Noch kein Mal genutzt, und schon muss alles wieder raus! Dank der vielen Nothelfer ist dieser erste Schritt zur Trocknung des Gebäudes am Abend erledigt - super, liebes Team!
Um 9 Uhr rückt die Feuerwehr Villigst an (kurzfristig eingesprungen für das THW, die zu einem Katastropheneinsatz gerufen wurden): Mit einer leistungsstarken Pumpe saugen sie das Dreckwasser aus dem Becken und helfen uns auch beim Reinigen der Edelstahlplatten; gegen 17 Uhr ist diese Arbeit erledigt - ganz großen Dank an die tollen Feuerwehrleute!
Gut versorgt werden wir mit vielen leckeren Spenden: mehrere Kuchen, belegte Brötchen, ein großer Topf Chili con carne und viele Bratwürstchen - auch die Liebe zum Elsebad geht durch den Magen!
Zwei Spendenübergaben finden in diesem ganzen Trubel statt: Unsere Nachbarn vom Schicht "ELRO 73" helfen uns mit 1.000 € aus der Vereinskasse und Familie Lategahn übergibt uns einen Scheck über 3.000 € - wir sind wirklich sprachlos über so viel großzügige Unterstützung und sehr dankbar.
23. Juli: Der Stiftungsrat der Sparkassenstiftung besucht uns heute, um mit einer sehr großen Spendenzusage dem Elsebad die Sicherheit zu geben, dass der Wiederaufbau nicht an finanziellen Grenzen scheitern wird: Mit bis zu 50.000 € wird sich die Stiftung an den Kosten beteiligen, die nicht durch Versicherung und Spenden abgedeckt werden kann. Außerdem hat die Sparkasse 2.000 Elsetaler bei Bäcker Becker gekauft, um sie in Kindergärten und Seniorenheimen zu verteilen: Das bedeutet Freude dort und 5.000 € für das Elsebad. Herzlichen Dank für diese große Unterstützung. Im Gespräch u.a. mit Bürgermeister Axourgos stellen wir einvernehmlich die Norwendigkeit fest, das Elsebad so schnell wie möglich vor weiteren Hochwasser-Ereignisse zu schützen durch eine Erweiterung des Bachdurchlaufs unter der Straße.
Am Morgen hat uns Hartmut Ganzke besucht, Mitglied im Förderverein und Landtagsabgeordneter aus dem Kreis Unna, und hat uns bereits Unterstützung zugesagt bei unserem dringenden Anliegen, das Elsebad durch Vergrößerung der Querschnitte des Bachdurchlaufs unter der Straße "Am Winkelstück" gegen Hochwasser zu sichern.
Schließlich kommt auch Thomas Gössling, Pastor der evangelischen Kirchengemeinde Ergste vorbei, berichtet von einer Kollekte zugunsten des Elsebades am letzten Sonntag und sagt seine Unterstützung beim Abbadefest zu, das - natürlich in anderer Form als sonst - am 5. September stattfinden soll, wenn Corona-Maßnahmen das zulassen. Auch die Becher-Aktion ("Rettungstasse Hochwasser 2021") in der Gestaltung von Karin Weichmann, gedruckt zum Selbstkostenpreis bei Engin Izgi (Emco-Werbetechnik) kommt richtig in Fahrt.
Am Nachmittag haben wir das ganze Gebäude leergeräumt und zudem einen Bürocontainer auf dem Parkplatz eingerichtet; denn morgen muss die Fassade des Gebäudes geöffnet werden, damit die nass gewordenen Wände getrocknet bzw. erneuert werden können.
21. Juli: Der Parkplatz wird seit heute von der Schlammschicht befreit, am Abend sind schon zwei Einstellbuchten fertig samt neuer Schotterschicht - Dank an die SEG. Im Gelände haben ehrenamtliche Helfer den zerstörten Zaun bereits abgetragen. Auch die Reparaturarbeiten am großen Schaltschrank im Technikkeller haben begonnen, während die Steuerungseinheiten der Heizkessel weiter getrocknet werden. Ein erster Blick hinter die rote Fassade hat gezeigt, dass die dort eingebauten Spanplatten viel Feuchtigkeit aufgesogen haben, die dahinter liegende Dämmwolle ist tropfnass: Wir werden rundum am Gebäude die Fassade bis in die Höhe von ca. 1,5 m öffnen müssen - der Vertreter der Elementarschäden-Versicherung hat für den sofortigen Beginn der Arbeiten grünes Licht gegeben: Am Wochenende soll es losgehen. Am Abend berichtet die Lokalzeit im WDR-Fernsehen (ab Minute 5:00) ausführlich über die Lage im Elsebad. - Ansichten zum Tag bei Bilder und Berichte.
20. Juli: Immer mehr Hilfs- und Unterstützungsangebote und Spenden erreichen uns, das ist wirklich umwerfend! Bäcker Becker backt "Elsetaler" - je 2,50 € gehen ans Elsebad; und Elsebad-Tassen wird es dort - in zunächst begrenzter Stückzahl - bald auch geben. Cafe Note zweigt von jedem Kuchenstück 50 Cent für das Elsebad ab. Eine Spendenaktion auf Facebook "Du bist Elsebad" hat schon 5.000 € gesammelt. Yoga-Gruppen sammeln Spenden. Freien Eintritt gibt es nun auch im Schwerter Stadtbad immer samstags und sonntags für Inhaber unserer Jahreskarten. Spenden von privat und Firmen, mit kleinen und großen Beträgen gehen auf dem Konto des Fördervereins ein. Morgen kommt die SEG, um den Parkplatz zu säubern. Und das Technische Hilfswerk (THW) hilft uns am Samstag, das Becken leer zu pumpen. Immer wieder melden sich Helfer - unter anderem die Jugendfeuerwehr Holzwickede - , die wir im Moment leider auf die nächsten größeren Aktionen vertrösten müssen - unser Krisenstab wird dazu am Donnerstag wohl mehr sagen können. Für all diese Hilfen sind wir sehr dankbar - mit einer solchen gemeinsamen Anstrengung wird es uns gelingen, das Elsebad wieder zu reparieren, damit alle Elsebadfreunde bald wieder schöne Sonnenstunden in ihrem Lieblingsbad verbringen können.
Und bei all dem müssen wir trauern um die, die in den Fluten ihr Leben gelassen haben, müssen denen beistehen, die alles verloren haben.
Parallel werden bereits Gespräche mit den zuständigen kommunalen und Kreisstellen darüber vorbereitet, wie der Durchfluss des Elsebaches unter der Straße am Winkelstück vergrößert werden kann, damit die Gefahr weiterer Überschwemmungen vermindert wird.
19. Juli: Viel Arbeit für ehrenamtliche Helfer gibt es im Moment nicht, nachdem die wichtigsten Reinigungs- und Aufräumarbeiten schon abgeschlossen sind (Bilder und Berichte). Dafür aber grünes Licht von der Versicherung: Wir können in der Technik mit den Reparaturarbeiten beginnen. Am Nachmittag hat Bürgermeister Axourgos zusammen mit Frau Stange und Herrn Eilts das Elsebad besucht. Er hat sich ein Bild von den Zerstörungen gemacht und Hilfe der Stadt angekündigt, wo die Versicherungsleistungen Lücken hinterlassen. Auch durch tätige Unterstützung: Die städtischen Wasserbetriebe werden im Laufe der Woche den Parkplatz von der restlichen Schlammschicht befreien.
Und noch eine Solidaritätsadresse: Für unsere Jahreskarteninhaber ist der Eintritt ins Waldbad Rhoden frei - nichts für den täglichen Gebrauch, aber wer mal nach Hessisch Oldendorf kommt, wird das freundliche Angebot vielleicht gern nutzen.
18. Juli: Für die unglaubliche Hilfsbereitschaft müssen wir uns ganz groß bedanken: bei den vielen Helfern, die ihre tätige Hilfe angeboten haben und mit oder ohne Arbeitsgerät spontan ins Elsebad gekommen sind; bei denjenigen, die mit belegten Brötchen, Kuchen oder Fisch-Burgern die Helfer unterstützt haben; und bei denen, die Spendenaktionen ins Leben gerufen haben und selber gespendet haben. Eine Großspende über 5.000 € haben wir von der GWG bekommen. Wir sind sehr sehr froh, dass das Elsebad so gut im Herzen der Bürger von Schwerte aufgehoben ist.
17. Juli: Unser Krisenstab hat eine erste Einschätzung des entstandenen Schadens versucht. Allerdings fehlen noch Antworten auf viele technische Fragen. Denn nachdem das Badgelände weitgehend aufgeräumt ist und 'nur noch' im großen Becken die braune Brühe steht, geht es 'ans Eingemachte': Wie ist der Zustand der vielen Pumpen, insbesondere großen Umwälzpumpen (die müssen ausgebaut und überprüft werden)? Wieviel der elektrischen Anlage ist zerstört und muss erneuert werden (nach dem letzten Hochwasser hatten wir die Elektroschränke wesentlich höher angebracht; trotzdem waren sie teilweise geflutet)? Wird die Heizanlage noch funktionieren, die mit Gas betriebene ebenso wie die Solaranlage? Und welche Schäden hat das Gebäude davongetragen, dessen Wände im Erdgeschoss mehr als knietief unter Wasser standen?
16. Juli: Viele Aufräumarbeiten sind schon gemacht: Die Feuerwehr hat, nachdem der Elsebach in sein Bett zurückgekehrt ist, alle Kellerräume leer gepumpt - herzlichen Dank für die Hilfe. 40 Helfer sind am Donnerstag und Freitag spontan gekommen und haben die Beckenumgänge und die überfluteten Räume vom Schlamm befreit. Das Planschbecken glitzert sogar schon wieder silbern in der Sonne. Vorn am Parkplatz haben die Kollegen mit Schaufel und Schubkarre die dicke Schlammschicht beseitigt.
15. Juli: Ein tolles Angebot für unsere Gäste, bis wir wieder öffnen können: Mit einer gültigen Elsebad-Jahreskarte haben Sie freien Eintritt im Heidebad (Heideplatz 4, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371 – 30660, Mail: info@i95.de, mehr Infos im Internet) und im Freibad Schleddenhof (Seeuferstraße 22, 58636 Iserlohn, Tel.: 02371 – 62002, Mail: info@issv.de, mehr Infos im Internet) - Herzlichen Dank den Bürgerbad-Freunden dort!
Viele Hilfsangebote von Elsebadfreunden sind schon eingetroffen - auch dafür ganz herzlichen Dank! Natürlich können wir in der nächsten Zeit jede helfende Hand bei den Aufräumarbeiten brauchen; nach Sichtung der Schäden melden wir uns.
14. Juli: Für die Wassermassen des Elsebaches nach dem großen Regen am 14. Juli waren die Durchflüsse unter der Straße "Am Winkelstück" wieder viel zu klein: In kurzer Zeit stauten sich die braunen Fluten und begruben das gesamte Elsebad unter sich. Um 17 Uhr verabschiedete der Schwimmmeister wegen des Gewitters die letzten Badegäste, 2 Stunden später gab es kein Schwimmbecken mehr, und auch die Gebäude versanken im braunen Schlammwasser: Die Räume im Erdgeschoss standen fast 1 Meter tief unter Wasser, Technik- und Pumpenkeller gingen unter, allen baulichen Sicherungsmaßnahmen zum Trotz, die wir nach dem Hochwasser 2010 eingebaut haben.
Erst wenn der Wasserspiegel wieder gesunken ist und die Feuerwehr - herzlichen Dank für die große Hilfe - die Keller leer gepumpt hat, werden wir wissen, ob wir wieder einen Totalschaden zu beklagen haben. Vorläufig muss das Elsebad leider geschlossen bleiben.

